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American Tourister Hartschalen-Kabinenkoffer Bon Air Spinner 55 im Test

Ein leichterer, einfacherer Kabinenkoffer aus Polypropylen von Samsonites Budgetmarke — dasselbe Vier-Rollen-Format zu einem spürbar niedrigeren Preis.

American Tourister gehört zum selben Konzern wie Samsonite, und die Bon-Air-Linie übernimmt das Vier-Rollen-Format, das den S’Cure so beliebt gemacht hat — zu einem wirklich niedrigeren Preis, erreicht durch eine dünnere Schale und einfachere Innenausstattung statt durch ein fehlendes Merkmal.

Dieser Kompromiss lohnt sich vor dem Kauf zu verstehen: Der Koffer ist im leeren Zustand spürbar leichter, was bei einer strengen Handgepäck-Gewichtsgrenze direkt zählt, aber die Schale gibt bei einem harten Stoß an der Ecke weniger nach als bei Samsonites eigener Reihe. Für gelegentliches Reisen ist das eine sinnvolle Ersparnis; bei einem Koffer, der monatlich fliegt, zahlt sich der Aufpreis für eine stabilere Schale über mehrere Jahre Nutzungsdauer meist aus.

Was uns gefällt, und was nicht

Stärken

  • Im leeren Zustand wirklich leichter als die meisten Koffer dieser Größenklasse
  • Vier Doppelrollen rollen und drehen sich wie beim teureren S'Cure
  • Breite Farbauswahl macht den Koffer auf dem Band oder im Regal leicht erkennbar

Kompromisse

  • Dünnere Schale als bei Samsonites eigener S'Cure-Linie, spürbar weniger Steifigkeit
  • Innenfutter und Zipperlaschen wirken bei täglicher Nutzung spürbar weniger langlebig

Technische Daten

Maße55 × 40 × 20 cm
Fassungsvermögen31,5 l
SchalenmaterialPolypropylen
Rollen4 Doppelrollen

Fragen, die wirklich gestellt werden

Ist das dieselbe Marke wie Samsonite?

American Tourister gehört zur selben Muttergesellschaft wie Samsonite und teilt sich einen Teil der Technik, doch die Bon-Air-Linie ist auf ein niedrigeres Preissegment ausgelegt, mit dünnerer Schale und einfacherer Ausstattung — eine wirklich andere Klasse, kein umgelabelter S'Cure.

Lohnt sich das geringere Gewicht als Kompromiss?

Für einen Koffer, der nur einige Male im Jahr genutzt wird, sind das geringere Leergewicht und der niedrigere Preis ein vertretbarer Kompromiss gegenüber einer Schale, die sich bei einem harten Stoß weniger sicher verhält als Samsonites eigener S'Cure. Für Vielflieger lohnt sich der Aufpreis für den S'Cure wegen der besseren langfristigen Haltbarkeit.